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Wie wirkt sich ein internationales Umfeld auf Mitarbeitende und Studierende aus? Der ehemalige Deutschlandstipendiat Malte Grambs und Astrid Pohlmann von der HDI Group erzählen von Erfahrungen, die über den Campus und das Büro hinausgehen – und neue Perspektiven eröffnen.

Wie wirkt sich ein internationales Umfeld auf Mitarbeitende und Studierende aus? Der ehemalige Deutschlandstipendiat Malte Grambs und Astrid Pohlmann von der HDI Group erzählen von Erfahrungen, die über den Campus und das Büro hinausgehen – und neue Perspektiven eröffnen.

In einer Welt, in der Unternehmen zunehmend länderübergreifend arbeiten, spielt auch der internationale Versicherungsschutz eine immer größere Rolle. Die HDI Group, Förderer des Deutschlandstipendiums, hat sich in diesem Umfeld stetig weiterentwickelt. Gegründet 1903 als Versicherer für den deutschen Markt, ist der Konzern heute in über 175 Ländern aktiv. Im Atrium der Zentrale in Hannover begegnen sich Kolleginnen und Kollegen aus vielen verschiedenen Nationen. Wir haben mit Astrid Pohlmann und Malte Grambs gesprochen. Pohlmann ist bereits seit 1990 bei HDI und leitet das Group Employer Branding. Malte Grambs ist ehemaliger Deutschlandstipendiat und hat in diesem Jahr eine Stelle in ihrer Abteilung angetreten.

Von anderen Kulturen lernen 

„Internationalität spielt zunehmend eine größere Rolle bei der HDI Group – das sieht man allein schon, wenn man die Entwicklung bei uns in der Belegschaft betrachtet“, berichtet Pohlmann. Die verschiedenen global verteilten Segmente des Konzerns befinden sich in einem ständigen Austausch miteinander. Malte Grambs beschreibt es so: „Wenn man bei uns über den Flur geht, trifft man auf Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt.“ Ziel des Austauschs ist es, voneinander zu lernen und ein besseres Verständnis für internationale Märkte zu entwickeln. „Nur wer die lokalen Gegebenheiten kennt, kann Kundinnen und Kunden weltweit gut beraten“, sagt Pohlmann. Dazu gehört auch die Einstellung ausländischer Fachkräfte, die wertvolle Einblicke in neue Märkte geben und die interkulturelle Zusammenarbeit fördern. In Deutschland bilden sie beispielsweise die Schnittstelle zu den ausländischen Gesellschaften. Insbesondere in den international agierenden Bereichen der HDI ist Englisch daher die Arbeitssprache. 

Internationale Vernetzung leicht gemacht 

Fremdsprachenkenntnisse spielen deshalb bei der HDI eine wichtige Rolle – ebenso wie Auslandserfahrungen. Pohlmann erläutert: „Wir profitieren davon, weil Menschen mit interkultureller Erfahrung im Alltag viel besser mit Personen aus unterschiedlichen Ländern zusammen agieren und ihre Handlungsweisen verstehen können.“ Um dieses Verständnis für verschiedene internationale Gepflogenheiten zu fördern, können Mitarbeitende zeitweise in ausländische HDI-Gesellschaften wechseln. Die HDI Group unterstützt zudem Studierende über das Deutschlandstipendium an zehn Hochschulen. „Das ist eine Herzensangelegenheit für uns: Wir wollen Menschen ein Studium ermöglichen, die sonst vielleicht nicht die Möglichkeit dazu hätten“, erklärt Pohlmann. Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Unternehmen Austausch- und Weiterbildungsformate an, über die sich Geförderte mit Fachkräften und Alumni vernetzen können. Je nach Fachrichtung und Interesse der Studierenden gehören zum Beispiel Einblicke in den Unternehmensbereich der Wahl zum Programm. 

Ein Foto von Malte Grambs mit dem Atrium der HDI-Zentrale im Hintergrund.
Vom Industriekaufmann zum Employer Brand Manager: Malte Grambs vor dem grünen Atrium der HDI-Zentrale in Hannover. © Florian Schönfeld

Eine Erfolgsgeschichte 

Malte Grambs war einer der Studierenden, der von der HDI über das Deutschlandstipendium gefördert wurde. Er ist Bildungsaufsteiger in seiner Familie und hat nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert, während der er bereits erste Auslandserfahrungen sammeln konnte. Danach folgten ein BWL-Studium und ein Master in Unternehmensentwicklung an der Hochschule Hannover. Die Förderung ermöglichte ihm, sich voll auf sein Studium zu konzentrieren. „Der Geldbetrag ist eine riesige Entlastung, aber auch der fachliche Austausch über die Netzwerkprogramme war extrem wertvoll“, erzählt er. In diesem Jahr ist Malte Grambs nach einem Praktikum bei der HDI als Employer Brand Manager eingestiegen. Dafür berät er unter anderem auf Ausbildungsmessen Personen verschiedener Erfahrungsstufen zu Karrierewegen und gibt praktische Einblicke in die Arbeit der HDI. „Ich wollte immer mit Menschen arbeiten und etwas bewegen – jetzt habe ich die Möglichkeit dazu“, sagt er. 

Globale Perspektiven für Nachwuchskräfte 

Das Beispiel von Malte Grambs zeigt, wie die HDI Group Studierende mit internationalen Arbeitswelten in Kontakt bringt und frühzeitig auf den Berufseinstieg vorbereitet. Als international agierender Konzern legt sie besonderen Wert auf Nachwuchskräfte mit Fremdsprachenkenntnissen und Auslandserfahrung. Zugleich eröffnet sie Mitarbeitenden die Möglichkeit, in internationalen Teams oder an Standorten im Ausland zu arbeiten. „Gerade solche Erfahrungen kann ich nur jedem empfehlen“, sagt Malte Grambs. Seine Geschichte steht stellvertretend für viele Geförderte, die durch das Deutschlandstipendium und engagierte Förderer wie die HDI Einblicke in globale Zusammenhänge gewinnen – und davon langfristig profitieren. 

Stand: November 2025