Wie können Studium und Familienalltag gleichzeitig gelingen – und welche Rolle spielt Förderung dabei? Wir werfen einen Blick darauf, wie die Dr. Jost Henkel-Stiftung einen Beitrag zur Unterstützung von studierenden Eltern leistet.
Vom Familienunternehmen zur familienfreundlichen Weltmarke: Die Henkel AG & Co. KGaA hat sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich weiterentwickelt. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Betriebskitas und einer klaren Haltung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die historisch aus dem Konzernumfeld hervorgegangene, rechtlich unabhängige Dr. Jost Henkel-Stiftung wiederum unterstützt mit ihrer Förderung jene, die Studium und Familie gleichzeitig schultern.
Dr. Jost Henkel ist Enkel des Firmengründers Fritz Henkel und leitete über zwei Jahrzehnte den Henkel-Konzern, der bei seiner Gründung im 19. Jahrhundert zu den Pionieren der Herstellung von modernen Waschmitteln gehörte. Anlässlich seiner 25-jährigen Tätigkeit gründeten die beiden Unternehmen Henkel & Cie GmbH und Persil GmbH im Jahr 1958 die Dr. Jost Henkel-Stiftung, um jungen Menschen durch finanzielle Förderung Ausbildungs- und Studienchancen zu eröffnen. Neben individuellen Stipendien tritt die Stiftung seit 2011 auch als Förderin des Deutschlandstipendiums auf. „Wir möchten mit dem Deutschlandstipendium insbesondere Bildungsaufsteigende unterstützen und finanzielle Hürden reduzieren – damit sie sich auf ihr Studium konzentrieren können und die gleichen Chancen haben“, erklärt die Geschäftsführerin der Stiftung Karol-Monique Westhoff. Aktuell fördert die Stiftung insgesamt 44 Stipendiatinnen und Stipendiaten an neun verschiedenen Hochschulen – darunter immer auch Studierende mit Kind.
Wenn Förderung den Unterschied macht
Gerade diese Stipendiatinnen und Stipendiaten entlastet die Unterstützung – finanziell und zeitlich: „Viele von uns geförderte Eltern berichten, dass sie durch das Stipendium ihre Nebentätigkeit reduzieren können“, schildert die Geschäftsführerin. „Das schafft Freiräume, um Studium und Familienalltag besser miteinander zu vereinbaren.“ Dies zahle sich besonders in intensiven Studienphasen, bei Praktika oder umfangreichen Projektarbeiten aus. Das Stipendium trage dazu bei, Stressfaktoren abzubauen und einen stärkeren Fokus auf das Studium legen zu können.
Die Stiftung fördert ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten zudem auch über die finanzielle Hilfe hinaus: Neben Austausch- und Vernetzungsformaten bietet sie Mentoring, fachlichen Austausch sowie den Kontakt zu Alumni und externen Fachleuten an. „Wir möchten damit die persönliche und berufliche Orientierung unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten stärken und sie auf ihren weiteren Wegen nach dem Studium vorbereiten“, erklärt Karol-Monique Westhoff.
Gute Unterstützungsangebote sind essenziell für die Vereinbarkeit von Familie und Studium. Die Dr. Jost Henkel-Stiftung leistet mit ihrem Engagement beim Deutschlandstipendium genau hier einen wichtigen Beitrag im Hochschul- und Förderkontext: Sie entlastet studierende Eltern finanziell und ideell, schafft Freiräume und stärkt jene, die jeden Tag doppelt Verantwortung tragen. Karol-Monigue Westhoff resümiert: „Für uns als Stiftung ist es ein sehr schönes Signal, wenn unsere Förderung genau dort ankommt, wo sie besonders gebraucht wird.“
Weiterführende Informationen zu den Fördermöglichkeiten der Dr. Jost Henkel-Stiftung sind auf ihrer Website zu finden.