Ein verlässlicher Unterstützer

Jungen Talenten ihr Studium zu erleichtern und ihre Verbundenheit mit der Universität Freiburg zu stärken – dafür setzt sich Hans-Joachim Stalf ein. Als Vorsitzender eins Alumni-Clubs sammelt er deshalb eifrig Spenden für das Deutschlandstipendium.

Jungen Talenten ihr Studium zu erleichtern und langfristig ihre Verbundenheit mit der Universität Freiburg zu stärken – dafür setzt sich Hans-Joachim Stalf ein. Als Vorsitzender des Alumni-Clubs Nordrhein-Westfalen sammelt er deshalb eifrig Spenden für das Deutschlandstipendium.

Hans-Joachim Stalf, Alumni-Club Nordrhein-Westaflen

Hans-Joachim Stalf möchte mit seinem Alumni-Club zu einer kontinuierlichen Förderung möglichst vieler Studierender beitragen.  

 © Alumni Freiburg

Was ihm guttut, dem fühlt sich Hans-Joachim Stalf eng verbunden. Auf die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg trifft das in besonderem Maße zu: „Sie hat mir sehr viel gegeben – vor allem auch mein Wertegerüst. Das Studium war für mich eine sehr schöne Zeit“, sagt der pensionierte Diplom-Volkswirt. Über die Vereinigung der Wirtschaftswissenschaftler erfuhr der 76-Jährige, der in Hilden bei Düsseldorf lebt, vom Alumni-Club Nordrhein-Westfalen. Vor Ort und in verschiedenen Regionen weltweit sorgen Vereinigungen wie diese für die Vernetzung der Ehemaligen mit ihrer Alma Mater. Hans-Joachim Stalf trat seinem Club vor rund 20 Jahren bei, fast genauso lang ist er nun schon im Vorstand aktiv. Für das Deutschlandstipendium zu werben ist mittlerweile zum festen Bestandteil seines Engagements geworden. Denn von der öffentlich-privaten Bildungspartnerschaft ist er überzeugt: „Es gibt kaum etwas, wo du aus einem Euro so schnell zwei machen kannst.“

Große Schecks und kleine Spenden

Hans-Joachim Stalf machte nach seinem Studium Karriere im Personalbereich. Dort hatte er viel mit jungen Bewerberinnen und Bewerbern zu tun und legte auch bei ihnen schon immer viel Wert auf soziales Engagement. „Die reinen Einserkandidaten waren für mich keine Leute, die ich einstellen wollte“, erzählt er. Aus diesem Grund schätzt er auch das Deutschlandstipendium. „Wenn man einer Hochschule etwas Gutes tun möchte, dann ist das der beste Weg. Denn die Unterstützung kommt direkt bei leistungsstarken und engagierten Studierenden an.“ Die Mittel, die die aktuell rund 240 Club-Mitglieder für die Förderung aufbringen, wandern in einen großen Spendentopf der Universität Freiburg. Die erste große Sammel-Aktion startete Hans-Joachim Stalf vor einigen Jahren anlässlich eines Besuches des Rektors. Sein Ziel: ihm einen Scheck über den kompletten privaten Anteil von 1.800 Euro für ein Stipendium überreichen zu können – das gelang ihm. Seitdem bindet Hans-Joachim Stalf das Deutschlandstipendium ein, wo es geht. „Wenn ich das Jahresprogramm verschicke, verweise ich darauf. Wenn wir gemeinsame Events haben, bitte ich persönlich darum, zu spenden – egal, wie viel.“ Dann erzählt er davon, was die Förderung den Studierenden bedeutet. „Wenn ich auf den Stipendienvergabefeiern erlebe, unter welchen Voraussetzungen der eine oder andere sein Studium begonnen hat und erfahre, wie dankbar die Studierenden für die Förderung sind, dann entsteht eine emotionale Bindung. Das ist die beste Motivation.“

Eine gute Basis schaffen

Hans-Joachim Stalf will noch mehr bewirken. Mit seinem Engagement möchte er die Stipendienkultur der Universität Freiburg stärken und zu einer kontinuierlichen Förderung möglichst vieler Studierenden beitragen. Ihm geht es aber auch darum, junge Leute für die Alumni-Arbeit zu begeistern. „Das Dilemma ist, dass Studenten nicht immer gleich erkennen, dass sie etwas in ihre Hochschule einbringen, dafür aber auch etwas zurückbekommen. Man muss sehr früh mit der Alumni-Arbeit beginnen. Das können wir mit dem Deutschlandstipendium tun, denn es ist ein guter Ansatz, die Studierenden langfristig dafür zu gewinnen. Das ist auch für die Hochschule eine gute Grundlage für die Zukunft.“