Den Geist der Sommerakademie erhalten

Vom „Spirit“ der ersten Sommerakademie Deutschlandstipendium war Teilnehmer Florian Dobmeier begeistert. Der Stipendiat traf dort auf rund 70 andere junge Talente, die seinen Enthusiasmus und seinen Wunsch nach nachhaltigen Netzwerken teilen.

Vom „Spirit“ der ersten Sommerakademie Deutschlandstipendium war Teilnehmer Florian Dobmeier begeistert. Der Stipendiat traf dort auf rund 70 andere junge Talente, die seinen Enthusiasmus und seinen Wunsch nach nachhaltigen Netzwerken teilen.

Deutschlandstipendiat Florian Dobmeier

Engagiert sich für eine stärkere Vernetzung: Deutschlandstipendiat Florian Dobmeier

© privat

Wenn Florian Dobmeier sich seinen zukünftigen Arbeitsplatz aussuchen dürfte, dann sähe dieser so aus: Er wäre an einem idyllischen Ort gelegen. Es gäbe ein Umfeld, das ihn inspiriert. Menschen, mit denen er etwas machen kann. Menschen, die etwas bewegen wollen. Und eine Mentalität, die ein Nein nicht akzeptiert. Wie er darauf kommt? So hat der 27-jährige Student aus Tübingen die erste Sommerakademie Deutschlandstipendium erlebt. 

Möglichkeitsräume schaffen

Das Hochgefühl schwingt immer noch mit, wenn Florian Dobmeier von dem ganz besonderen „Spirit“ am Großem Lychensee erzählt. „Tagsüber herrschte in den Workshops eine konzentrierte Atmosphäre und die Gespräche gingen am Abend einfach weiter. Man traf sich zum Volleyball oder ging spazieren, danach wurde weitergeredet“, schildert er. Nachdem Florian Dobmeier seinen Bachelor in Philosophie und einen Master in Pädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg absolvierte, vertiefte er sein Wissen in Soziologie, Philosophie und Psychologie. Im Jahr 2017 begann er dann seinen zweiten Master in „Bildung und Erziehung: Kultur - Politik - Gesellschaft“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Vernetzung ist alles

Aktuell plant Florian Dobmeier ein Großprojekt: Den 1. Studierendenkongress der Erziehungswissenschaft für Studierende aller deutschsprachigen Hochschulen im Oktober 2019. Ziel ist es, an vier Tagen neue Begegnungen zu ermöglichen und einen Raum für fachliche wie persönlich bereichernde Erfahrungen zu schaffen. Darüber hinaus engagiert sich Florian Dobmeier intensiv für den Aufbau eines lokalen, regionalen und überregionalen Netzwerkes für Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten. Der Grund: „Es ist von enormer Bedeutung, sie nicht nur finanziell, sondern auch ideell in Denkkollektiven und -gemeinschaften zu fördern“, erklärt er. Die Tage in Lychen nutzte Florian Dobmeier deshalb auch, um neue Kontakte zu Studierenden verschiedener Hochschulen aus ganz Deutschland zu knüpfen: „Die Sommerakademie war eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und es gibt tatsächlich eine ganze Anzahl an Leuten, mit denen ich bestimmt in Verbindung bleiben werde."

Anhaltende Wirkung

Neue Ideen, die im Miteinander entstehen, immer wieder auch das Überdenken der eigenen Position, inspirierende Erfahrungen durch Know-how- und Wissenstransfer – wenn es nach Florian Dobmeier geht, dann soll der Geist der Sommerakademie deutschlandweit erhalten bleiben. Nachhaltigkeit war auch ein zentrales Thema des Abendvortrags von Experte Andreas Huber, Deutsche Gesellschaft Club of Rome. Dieser Programmpunkt hat Florian Dobmeier besonders begeistert: „Seine ruhige Art und seine Vision von Wachstum, das nicht darauf basiert, Menschen und Ressourcen auszuplündern, kamen gut an“, schildert der 27-Jährige. „Für mein Dafürhalten hatte er die volle Aufmerksamkeit des Publikums und seine Botschaft, dass es auf jeden Einzelnen ankommt, hat uns alle erreicht.“