„Wir wollen unseren Spirit an junge Forscherinnen und Forscher weitergeben“

Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement im Bereich Bildung will die Amgen GmbH die allgemeine Neugier auf die Biotechnologie wecken und die Ausbildung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses fördern. Geschäftsführer Dr. Roland Wandeler erzählt, warum Corporate Social Responsibility (CSR) in seinem Unternehmen über das Kerngeschäft hinausgeht und wie das Deutschlandstipendium einen Beitrag zur Bewältigung großer Aufgaben der Zukunft leistet.  

Dr. Roland Wandeler, Geschäftsführer der Amgen GmbH | © JGUDas kalifornische Biotechnologie-Unternehmen Amgen hat sich mit der Entwicklung von Medikamenten dem Kampf gegen schwere Erkrankungen verschrieben. Corporate Social Responsibility (CSR) im Sinne von gesellschaftlicher Verantwortung hat im Unternehmen deshalb schon allein in Bezug auf das Kerngeschäft einen hohen Stellenwert – aber nicht nur. Das ist Dr. Roland Wandeler, Geschäftsführer der Amgen GmbH mit Sitz in München, wichtig. Verantwortung hat für ihn noch eine andere Dimension: „Wir wollen über unseren Job hinaus einen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, erzählt er. Im Mittelpunkt des CSR-Engagements, das die Amgen GmbH auch mit einer eigenen Stiftung fest in ihrem Tun verankert hat, stehen Bildungsprogramme rund um die noch junge Biotechnologie. Dr. Roland Wandeler erklärt, warum insbesondere die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses eine essentielle Bedeutung für die Zukunft hat: „Wir glauben, dass es eine der großen Aufgaben der Gesellschaft ist, diejenigen Talente auszubilden und zu fördern, die die Medikamente von morgen oder übermorgen entwickeln können.“ 

Neugier wecken, Begeisterung entfachen

Das Deutschlandstipendium leistet bei dieser Mission gezielte Unterstützung und ist für die Amgen GmbH eine wichtige Initiative, die Deutschland den Fortbestand als Wissensnation sichert. Die Möglichkeit, die Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger an den Hochschulen fördern und ihre Neugier auf die Naturwissenschaften wecken zu können, schätzt Dr. Roland Wandeler sehr: „Wir selbst sind von der Biologie und der Biotechnologie begeistert“, sagt er. „Wir hoffen, dass wir diesen Spirit an die jungen Forscherinnen und Forscher weitergeben und sie mit unserer Begeisterung anstecken können.“ Seit der ersten Stunde macht die Amgen GmbH beim Deutschlandstipendium mit und fördert im Jahr 2017 insgesamt 35 talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Universität Göttingen, der Universität Würzburg, der Universität Köln, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zusätzlich wird die Ludwig-Maximilians-Universität München durch die Amgen Research (Munich) GmbH unterstützt. Den geförderten Studierenden soll das Deutschlandstipendium die Freiheit geben, ihre einmal entfachte Begeisterung für die Wissenschaft ausleben zu können. Das zahlt sich für alle aus. Dr. Roland Wandeler berichtet, dass erst kürzlich eine Deutschlandstipendiatin in Amerika in die Krebsforschung eingestiegen ist: „Vielleicht ist sie diejenige, die den entscheidenden Schlüssel findet, um die Medizin weiter voranzubringen.“ 

Gemeinsam stark für eine neue Stipendienkultur

Beim Stichwort „voranbringen“ nennt Dr. Roland Wandeler einen weiteren Grund, warum sich die Amgen GmbH für das Deutschlandstipendium engagiert. Als Tochter eines amerikanischen Unternehmens weiß man um die gesellschaftliche Tradition, die Stipendien in den USA haben. „Wir möchten mit unserer Teilnahme am Deutschlandstipendium auch die Stipendienkultur in Deutschland fördern“, erklärt er. Die Zusammenarbeit von Staat und Gesellschaft hat für Dr. Roland Wandeler dabei einen ganz besonderen Charme: „Dadurch, dass wir Hand in Hand gehen, können wir viel mehr erreichen. Diese öffentlich-private Partnerschaft ist einer der Punkte, die das Deutschlandstipendium so stark machen“, sagt er. Einmal im Jahr lädt die Amgen GmbH ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten zum persönlichen Austausch nach München ein. Ein Höhepunkt der jährlichen Treffen ist der Besuch in den dortigen Forschungslaboren: „Für die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist das eine ganz besondere Erfahrung“, berichtet Dr. Roland Wandeler. Doch dass gesellschaftliches Engagement nicht nur nach außen wirkt, kann auch er bezeugen: „Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben glänzende Augen, wenn sie die vielen Fragen der jungen Studierenden beantworten können. Am Deutschlandstipendium hat unser ganzes Team Freude.“