Kritik zum Deutschlandstipendium

Das Deutschlandstipendium ist ein Gewinn für Stipendiatinnen und Stipendiaten, Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen und private Förderer. Es trägt wesentlich zur Entstehung einer neuen Stipendienkultur in Deutschland bei. Neues ruft aber immer auch Fragen und Kritik hervor. Damit offen umzugehen entspricht dem Deutschlandstipendium mit seiner Förderkultur, die einbezieht, zusammenbringt und verbindet.

Sind 300 Euro monatlich nicht zu wenig, um ein Studium zu finanzieren?

Werden durch das Deutschlandstipendium nicht vorrangig Studierende aus bildungsnahen Elternhäusern gefördert, die eine besondere finanzielle Unterstützung gar nicht brauchen?

Ist der Einfluss privater Mittelgeber auf die Vergabe des Stipendiums zu groß?

Warum werden die MINT-Fächer stärker gefördert?

Warum gibt es zusätzlich zu den bestehenden 13 Begabtenförderungswerken das Deutschlandstipendium?

Sind Hochschulen in wirtschaftlich starken Regionen im Vorteil gegenüber Hochschulen in strukturschwachen Regionen?

Trifft das Deutschlandstipendium auf die gewünschte Resonanz?

Beteiligen sich alle Hochschulen am Deutschlandstipendium?

Der Bundesrechnungshof moniert, dass ein großer Anteil der öffentlichen Mittel in Aufwendungen für Werbung und Mittelakquise fließt. Wie lässt sich dieser hohe Anteil erklären?