Das Deutschlandstipendium – ein wachsendes Netzwerk

Bei der Jahresveranstaltung treffen sich Hochschulen, Stipendiaten und private Förderer / Wanka: „Starkes bürgerschaftliches Engagement“

Berlin, 8. Juli 2014

Fünf Personen vor dem Plakat des Deutschlandstipendiumsv.l.n.r.: Leo Herzog (Deutschlandstipendiat an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar), Dr. Sonja Kießling (Schering Stiftung), Pia Büxe (Deutschlandstipendiatin an der Universität Bielefeld), Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Habtom Kahsay Gidey (Deutschlandstipendiat an der Technischen Universität München), Jürgen Gradl (Referent für das Deutschlandstipendium Technische Universität München)
Foto | Tom Maelsa für BMBF © 2014
Mit dem Deutschlandstipendium hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein neues Instrument der Studienförderung geschaffen. Schon im dritten Jahr ihres Bestehens 2013 kam diese Partnerschaft zwischen dem Bund, privaten Förderern und Hochschulen 19.740 Studierenden zugute. Auf der Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium kommen heute rund 300 Vertreter der Hochschulen, private Förderer und Stipendiaten sowie Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in Berlin zusammen.

Ziel der Veranstaltung mit dem Titel „Fördern – Gewinnen – Begeistern“ ist der Austausch von Erfahrungen zur Umsetzung des Stipendienprogramms. Im Vordergrund stehen auch die wachsenden Netzwerke zwischen Hochschulen und Förderern. Im vergangenen Jahr unterstützten bereits mehr als 6000 private Förderer begabte Studierende mithilfe des Deutschlandstipendiums. Mehr als 21 Millionen Euro stellten die privaten Mittelgeber 2013 dafür zur Verfügung.

„Die beeindruckende Zahl aktiver Förderer zeugt von echtem bürgerschaftlichem Engagement“, sagte Bildungsministerin Johanna Wanka. „Unter den Förderern sind kleine wie große Unternehmen, Privatpersonen, Stiftungen, Clubs und Vereine – sie alle sehen es als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an, Bildungschancen zu optimieren, und sind bereit, diese Aufgabe materiell und ideell zu unterstützen. Und dieser Geist der Verantwortung zeigt sich auch bei den Stipendiaten, die nicht nur in ihrem Fach Spitzenleistung bringen, sondern sich ebenfalls gesellschaftlich einbringen.“

Im Jahr 2013 haben deutsche Hochschulen 19.740 Stipendien vergeben - 42 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Private Förderer tragen bei der Spitzenförderung von 300 Euro monatlich pro Stipendium 150 Euro, die andere Hälfte wird vom Bund finanziert. Damit ist bereits mehr als jedes dritte vom Bund geförderte Stipendium für Studierende ein Deutschlandstipendium. Schon heute haben 90 Prozent der Studierenden in Deutschland die Chance, sich an ihrer Hochschule für die Förderung zu bewerben. Vergeben wird das Deutschlandstipendium einkommensunabhängig, neben der Studienleistung zählt für die Vergabe durch die Hochschulen auch gesellschaftliches Engagement oder die Überwindung biografischer Hürden.

Den Nachbericht zur Veranstaltung finden Sie hier.

 


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Pressefoto, 8. Juli 2014
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