Leistungsdruck oder Leistungslust? Drei Frauen, zwei Generationen, eine Frage.

Bei der Karriereplanung schwankt heute eine ganze Generation zwischen Selbstbewusstsein und Verunsicherung, zwischen Leistungsbereitschaft und Latte Macchiato. Leistungslust oder Leistungsfrust? Darüber sprachen wir mit drei Frauen, die für Spitzenleistungen stehen: der Wissenschaftlerin und Politikerin Dagmar Schipanski, der Stipendiatin im Studienkolleg zu Berlin Alexandra Ioan und der Deutschlandstipendiatin Jessica Holdinghausen.

Die Redaktion mit den Interviewpartnern an einem TischDie Redaktion im Gespräch mit Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Alexandra Ioan (2. v. r.) und Jessica Holdinghausen (2. v. l.). | Foto: Robert Schlesinger
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Demografische Entwicklung, Fachkräftebedarf – die junge Generation ist so gefragt wie nie. Allmählich kommen auch immer mehr Frauen in Spitzenpositionen an. Zugleich scheint die Verunsicherung, insbesondere in der Generation Y, groß zu sein. Wie erlebt das eine erfolgreiche Wissenschaftlerin und Bildungspolitikerin wie Dagmar Schipanski, die 1943 geboren zu den ersten Physikerinnen im Nachkriegsdeutschland gehört? Wie bewerten das zwei besonders begabte Studierende wie die 25-jährige Alexandra Ioan aus Rumänien, die kurz vor ihrem Masterabschluss an der Hertie School of Governance steht, und die gleichaltrige Deutschlandstipendiatin der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin Jessica Holdinghausen? Darüber wollten wir mit den drei Frauen sprechen und trafen uns an einem Freitag im Konferenzraum der Studienstiftung des deutschen Volkes in Berlin Mitte.

Willkommen Frau Prof. Dr. Schipanski, Frau Ioan und Frau Holdinghausen. Bevor wir uns mit drei erfolgreichen Frauen aus zwei Generationen ins Gespräch stürzen, eine persönliche Frage an Sie alle: Über welche Ihrer Leistungen haben Sie sich zuletzt am meisten gefreut? Vielleicht macht Frau Prof. Dr. Schipanski den Anfang? Wann waren Sie das letzte Mal so richtig zufrieden mit sich?

Professor Dr. Dagmar Schipanski: Gestern. Wir hatten eine zweitägige Konferenz an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hier in Berlin, deren Schirmherrin und Initiatorin ich war. Es ging um das Demokratieverständnis in Europa und im globalen Maßstab. Interessante Referenten aus Asien, dem arabischen Raum und Europa hielten exzellente Vorträge zur hoch aktuellen Problematik. Stipendiaten und Alumni des Stipendienprogramms „Studienkollegs zu Berlin“, die aus verschiedenen europäischen Ländern kommen, haben die Workshops geleitet und die Diskussionsrunden mitgestaltet. Es war eine sehr gelungene Mischung aus Alt und Jung, ebenso war es aus wissenschaft¬licher und politischer Sicht ausgesprochen anregend.

Von Frau Ioan wissen wir, dass sie kurz vor der Abgabe ihrer Masterarbeit steht. Wann haben Sie das letzte Mal erlebt, dass Ihnen etwas besonders gut gelungen ist?

Alexandra Ioan: Das war, als ich für die Promotion angenommen wurde.

Professor Dr. Dagmar Schipanski: Oh, da gratuliere ich Ihnen!

Alexandra Ioan: Dankeschön. Ich war ziemlich stolz und zufrieden mit mir selbst, obwohl ich weiß, dass es nicht allein meine Leistung, meine Arbeit oder mein Beitrag war. Aber ich empfand es persönlich als gutes Ergebnis.

Frau Holdinghausen, über welche Ihrer Leistungen freuen Sie sich gerade?

Jessica Holdinghausen: Meine Kommilitonen und ich arbeiten an einem Buch zum Thema politische Kommunikation und Lobbyismus. Ich habe dafür unbedingt eine Nichtregierungsorganisation befragen wollen. Und ich bin sehr glücklich darüber, dass wir jetzt ein Interview mit der Leiterin des Berliner Büros eines der größten deutschen Kinderhilfswerke veröffentlichen können, obwohl sie am Anfang skeptisch war.

Frau Prof. Dr. Schipanski, Sie sind Diplom-Physikerin und haben in Elektronik habilitiert. 1995 wurden Sie als erste Frau Rektorin einer technischen Hochschule und 1996 erste Vorsitzende des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik. Zugleich waren Sie immer politisch engagiert, waren Wissenschaftsministerin in Thüringen, Präsidentin des Thüringer Landtags, sind im Bundesvorstand der CDU, die Sie 1999 für das Amt der Bundespräsidentin nominiert hat. Für eine Frau Ihrer Generation in Deutschland ist das eine eher ungewöhnliche Karriere. Plant man so etwas?

Prof. Dr. Dagmar SchipanskiProf. Dr. Dagmar Schipanski | Foto: Robert Schlesinger
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Professor Dr. Dagmar Schipanski: Ich korrigiere sehr ungern, aber ich bin erst nach 89 politisch aktiv geworden, weil ich die Wiedervereinigung und die Neuordnung der Wissenschaftslandschaft selbst mitgestalten wollte. Ich hatte als junge Frau eine Berufslaufbahn in Naturwissenschaft und Technik an einer Hochschule in Forschung und Lehre geplant. Zielstrebig habe ich daher Diplom, Dissertation und Habilitation erreicht. Die Physik ist für Frauen ungewöhnlich, das stimmt. Bis heute studieren zu wenige Frauen dieses Fach. Für mich war Physik eine Herausforderung, weil sie in der Mitte des vorherigen Jahrhunderts die führende Wissenschaft war. Ich war in Naturwissenschaften begabt. Dazu kam, dass Naturwissenschaft und Technik ideologieunabhängig sind. So konnte ich in DDR-Zeiten ein objektives Studium absolvieren und eine für mich geeignete Berufslaufbahn als wissenschaftliche Oberassistentin einschlagen. Zur Professorin wurde ich erst 1991 berufen, zwei Jahre nach der friedlichen Revolution.

Was bedeutet für Sie in diesem Zusammenhang Leistung?

Professor Dr. Dagmar Schipanski: Leistung ist für mich grundsätzlich das A und O, wenn Sie eine Karriere in einem bestimmten Beruf anstreben. Die fachliche hervorragende Leistung ist dafür Voraussetzung, insbesondere bei Frauen. Ich habe konsequent immer ein intensives Literaturstudium betrieben, kontinuierlich Messreihen konzipiert, Vorlesungen didaktisch vorbereitet. Dazu gehören viel Einsatzkraft, Engagement und Durchsetzungsvermögen. Es gibt kein berufliches Fortkommen ohne Leistung. Sie steht und stand für mich immer im Vordergrund, bis heute.

Frau Ioan und Frau Holdinghausen: Ihre Generation ist in einer der längsten Friedensphasen Europas groß geworden, weitestgehend in einer demokratisierten Gesellschaft. Es heißt, Ihre Generation ist so gefragt und so leistungsbereit wie nie. Finden Sie beide sich da wieder?

Alexandra Ioan: Ich war ein Jahr alt, als das Regime in Rumänien zusammenbrach. Ich bin 1988 geboren und von daher zu jung, um mich zu erinnern, wie es im Kommunismus war. Aber ich kann mich sehr gut an die ersten Jahre in den Neunzigern erinnern und an das, was meine Eltern erlebt und mir erzählt haben: Diese Friedensphase in einer demokratischen Gesellschaft gibt es für uns in Rumänien ja noch gar nicht so lange. In Rumänien versuchen wir, überhaupt erst einmal leistungsfähig zu werden.

Jessica Holdinghausen: Ich würde mich durchaus als leistungsbereit bezeichnen. Nur hängt das bei mir weniger von den Umständen in Deutschland ab als von meinem familiären Hintergrund. Ich bin sehr dankbar dafür, studieren zu dürfen und hoch motiviert, in jeder Situation das Beste zu geben, weil ich als erste in meiner Familie überhaupt die Möglichkeit dazu habe. Allerdings sehe ich die deutsche Leistungsorientierung nicht nur positiv: In unserer Generation stehen sehr viele Leute unter einem enormen Druck. Immer mehr haben einen Burnout, bevor sie überhaupt ins Berufsleben einsteigen.

Dabei ist in jüngster Zeit öfter mal von der verwöhnten Generation Y die Rede, die zu wenig Bereitschaft zeige, berufliche Verantwortung zu übernehmen. Ärgert Sie das?

Jessica Holdinghausen: Absolut. Ich denke, man kann unsere Generation nicht in eine Schublade packen. Ich kenne genügend Leute in meinem Alter, die in der permanenten Sorge leben, irgendwelchen Ansprüchen von außen nicht gerecht zu werden. Es wird ja teilweise ein Praktikum nach dem anderen verlangt und auch gemacht. Dadurch qualifizieren wir uns zwar alle immer mehr, aber wir konkurrieren auch immer stärker untereinander. Und die Frage ist: Wo ist Schluss? Wann steigen wir in den Beruf ein und sagen: Wir sind gut, so wie wir sind.

Wie ist das bei Ihnen selbst? Sie haben den Bachelor verkürzt, sind mit sehr guten Leistungen durch das Studium hindurchmarschiert. Sie waren im Ausland.

Porträt Jessica HoldinghausenJessica Holdinghausen, Deutschlandstipendiatin an der Hochschule für Recht und Wirtschaft Berlin | Foto: Robert Schlesinger
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Jessica Holdinghausen: Ja. Allerdings hat sich meine Einstellung zur Leistung verändert. Ich stand beim Schreiben der Bachelorarbeit noch unter starkem Druck, den vermeintlichen Anforderungen der Gesellschaft oder der Dozenten an mich zu entsprechen. Irgendwann bemerkte ich, dass ich mich mit dieser Einstellung um das wirkliche Studieren betrüge, und dass es besser ist, an die Dinge heranzugehen, weil ich sie lernen möchte. Ich will die mir wichtigen Dinge sehr gut machen und nicht einfach nur Erwartungen bedienen.

Alexandra Ioan: Ich stimme dir zu. Bei mir war das Erfüllen von Erwartungen auch ein Punkt. Ich gehöre zu den Privilegierten in Rumänien und Europa, ich bin mir dessen bewusst. Und dafür bin ich auch meiner Familie sehr dankbar. In meinem Studienleben standen dann trotzdem die Leidenschaft im Vordergrund und das Gefühl, etwas beitragen zu können zu dem, was mir am Herzen liegt. Ich konnte meinen eigenen Weg gehen. Meinem Vater wäre es lieber gewesen, wenn ich Ingenieurin oder Ärztin werden würde. Er ist Ingenieur und meine Mutter ist Ärztin.

Professor Dr. Dagmar Schipanski: In einem von beidem sind Sie begabt?

Alexandra Ioan: Ja. Ich war gut in Mathe, aber ich wollte keine Mathelehrerin oder Ähnliches werden. Ich wollte eher einen sozialen Einfluss haben, und bin deswegen in Richtung soziale Politikwissenschaften gegangen. Mir war wichtiger, dass ich mit mir selbst zufrieden bin und das mache, was mir Spaß macht. Aber ich hatte eben auch die Möglichkeit, das zu tun. Wenn ich eine wirkliche Leidenschaft für das habe, was ich tue, ist auch die Gefahr geringer, in diesen Burnout oder diese Unzufriedenheit reinzurutschen. Allerdings ist es manchmal komisch für mich, wie die Diskussionen hier geführt werden. Die Studienbedingungen in Deutschland sind ja grundsätzlich viel besser als zum Beispiel in Rumänien.

Professor Dr. Dagmar Schipanski: Ich glaube, dass der Burnout, über den wir hier sprechen, häufig dadurch bedingt ist, dass das gesellschaftliche Klima bei uns zunehmend durch Wettbewerb und Konkurrenz gekennzeichnet ist. Dieses ständige sich gegenüber dem anderen behaupten erzeugt meiner Meinung nach einen psychischen Druck, mit dem ein großer Teil nicht zurechtkommt. Man wird gezwungen, Egoist zu sein, obwohl man sich eigentlich nur selbst verwirklichen möchte. Und diese Diskrepanz macht unsere Gesellschaft krank. Umso wichtiger ist es, frühzeitig geeignete Strukturen zu schaffen, junge Menschen in ihrem Leistungswillen zu unterstützen, sie zu informieren, ihnen den Rücken freizuhalten, damit sie möglichst früh erkennen können: Was will ich überhaupt? Und dazu zählt auch die Begabtenförderung in unserem Land, gerade auch für junge Leute, die nicht aus reichen Verhältnissen stammen.

Wie war das bei Ihnen, wie und wodurch haben Sie erkannt: Ja, das will ich machen?

Alexandra Ioan: Das rumänische Bildungssystem ist wie gesagt ganz anders, die Atmosphäre im Land ist ganz anders. Für mich waren Aktivitäten außerhalb der Schule superwichtig, wie zum Beispiel die Musik oder das Theaterspielen. Und ich hatte noch während meiner Zeit im Gymnasium die Möglichkeit, bei einem Sozialprojekt mit Jugendlichen zu arbeiten, da ging es um Kommunikationsfähigkeit und Soft Skills. Ich habe gemerkt, dass mir das liegt, dass ich Leuten helfen kann und da habe ich gewusst: Ja, das will ich in meinem Leben machen.

Jessica Holdinghausen: Für mich waren Stipendien ein großer Wendepunkt. Als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms konnte ich die elfte Klasse an einer US-amerikanischen Highschool absolvieren. Das wäre für mich sonst nie infrage gekommen. Ohne dieses Jahr, das meinen Blick und meinen Horizont extrem verändert hat, hätte ich mich nie getraut, nach dem Abitur nach Südamerika zu gehen. Ich war ein Jahr in Bolivien in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Danach folgten berufsorientierte Aufenthalte in Südostasien, Neuseeland und Ostafrika. Mich mit Leuten unterhalten zu können, die einen ganz anderen Blick auf verschiedene Probleme oder Fragestellungen haben, das ist für mich die höchste Bildungsform, die ich bisher erleben konnte. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt auf meinem Weg zum Bachelor und zum Master. Momentan überlege ich, ob eine Promotion infrage kommt. Und das Deutschlandstipendium ist für mich die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es hilft mir finanziell, klar. Aber es ist vor allem eine große Ermutigung, weiterzugehen und weiterzumachen.

Porträt Alexandra IoanAlexandra Ioan, Studentin an der Hertie School of Governance und Stipendiatin im Studienkolleg zu Berlin | Foto: Robert Schlesinger
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Alexandra Ioan: Ich erlebe das Stipendium auch als Ermutigung. Im Studienkolleg zu Berlin gibt es noch dazu dieses Teamgefühl. Wir arbeiten zusammen für unsere Leidenschaften. Und dass wir so gemischt sind in unseren verschiedenen Interessen, unserem unterschiedlichen ehrenamtlichen Engagement und mit unserer unterschiedlichen Herkunft, fördert den Austausch und schafft Netzwerke. Wie sehen Sie das?

Professor Dr. Dagmar Schipanski: Ja, Sie müssen vernetzt sein, sehr intensiv und sehr eng. Und je früher, desto besser. Ganz klar. Der von Ihnen angesprochene Teamgeist ist das Schöne dabei, gerade auch am Studienkolleg. Hier ist man nicht in Konkurrenz, sondern arbeitet zusammen an einer Zielstellung. Das ist etwas, das ich Ihnen auch für Ihr späteres Berufsleben wünsche.

Jessica Holdinghausen: Ja, das wäre schön. Diesen Teamgeist wünsche ich mir stärker auch für das Deutschlandstipendium. Hier könnten die Hochschulen vielleicht noch enger zusammenarbeiten und die Stipendiaten stärker vernetzen. Denn wir brauchen diesen Austausch, egal ob interkulturell, ob zwischen verschiedenen Sektoren oder zwischen Manager und Student, weil er für beide Seiten den Horizont erweitert und vieles Neue überhaupt erst ermöglicht.

Sie haben uns eingangs von Ihren jüngsten Erfolgen erzählt. Uns ist aufgefallen, dass Sie alle nie nur von sich, sondern immer auch von anderen gesprochen haben, die daraus gemeinsam mit Ihnen ein Erfolgserlebnis haben werden lassen. Ist das jetzt „typisch Frau“, stets auch das Wohlergehen anderer mit im Blick zu haben? In jedem Fall stimmt es optimistisch für die Zukunft. Wir wünschen Ihnen allen noch ganz viele dieser Erfolgserlebnisse und danken für das Gespräch.

Über unsere Gesprächspartnerinnen

Professor Dr. Dagmar Schipanski

Professor Dr. Dagmar Schipanski, geboren 1943, ist Wissenschaftlerin und Politikerin. Die Diplom-Physikerin promovierte 1976 in der ehemaligen DDR auf dem Gebiet der Festkörperelektronik. 1990 berief die TU Ilmenau die 1985 habilitierte Physikerin als Professorin. 1996 wurde sie hier als erste Frau Rektorin einer technischen Hochschule. Von 1996 bis 1998 war Dagmar Schipanski erste Vorsitzende des Wissenschaftsrats der Bundesrepublik. Von 1999 bis 2004 gestaltete sie als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen die deutsche Bildungslandschaft mit. 2002 war sie Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Die Mutter dreier erwachsener Kinder lebt im thüringischen Ilmenau, ist im Bundesvorstand der CDU aktiv und war bis 2013 Rektorin des Studienkollegs zu Berlin. 1999 war sie für das Amt der Bundespräsidentin nominiert.

Jessica Holdinghausen

Kultureller Austausch und Entwicklungszusammenarbeit sind die Themen, die die 25-jährige gebürtige Siegenerin umtreiben. Gerade schreibt sie ihre Masterarbeit in dem Studiengang „Nonprofit-Management und Public Governance“ an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Die Deutschlandstipendiatin ist die erste in ihrer Familie, die studiert. Sie interessiert sich vor allem für multilaterale Projekte und arbeitet auf eine Tätigkeit bei der UN hin.

Alexandra Ioan

Die 25-jährige Rumänin aus Bukarest studiert in Berlin Public Policy an der Hertie School of Governance. Sie steht kurz vor ihrem Masterabschluss und ist Stipendiatin im Studienkolleg zu Berlin, einem europäischen und interdisziplinären Stipendienprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Das Thema Bildungspolitik interessiert sie besonders. Auf diesem Gebiet hat sie durch ihre Tätigkeit für Jugendliche bei einer Nichtregierungsorganisation in Rumänien bereits Erfahrungen gesammelt. Nach ihrer Promotion möchte sie sich für die zivilgesellschaftliche Entwicklung im Bildungsbereich in Osteuropa einsetzen.

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